Ein Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning

Commoning ist das miteinander-Teilen, das Beitragen, das Konflikte-auf-Augenhöhe-klären, das füreinander-Dasein. Und mit zeitgemäßen Werkzeugen hat Commoning das Potential, die kapitalistische Produktionsweise zu überwinden, ohne dabei die Komplexität des gesellschaftlichen Re-Produktionsprozesses zu verlieren.

Die im Konzept beschriebene Software soll ein solches Werkzeug sein, mit dem das im Commoning liegende Potential verwirklicht werden kann. Auf die Notwendigkeit einer solchen Software wurde dabei durch die Auseinandersetzung mit Kapitalismus Aufheben (Sutterlütti/Meretz) im Essay Ausdehnungsdrang moderner Commons geschlossen. Die Grundlagen ihrer Struktur entstanden dabei durch eine Interpretation der Mustertheorie von Christopher Alexander, indem diese auf den gesellschaftlichen Re-Produktionsprozess angewandt wurde:

Essay: The Timeless Way of Re-Production (pdf/odt)

Broschüre: A4 / Br / VS. /RS.

Die Textreihe ist eine Konkretisierung des Essays, in welcher die einzelnen Softwarefunktionen näher beschrieben und ausgearbeitet werden. Die Textreihe wird vermutlich sieben bis acht Teile umfassen und richtet sich dabei vorrangig an Entwickler*innen. Sowohl die Textreihe als auch der Essay wurden zuerst auf keimform.de veröffentlicht und können auch dort diskutiert werden.

Einführungen (pdf/odt/Grafik)

Übersicht Textreihe (pdf/odt)

Teil 1: Grundlagen (pdf/odt)

Teil 2: das Tätigkeitsmuster, Konfigurationen, Fähigkeiten, Qualifikationen (pdf/odt)

(Anmerkung: seit Mai 2020 hat die Textreihe eine neue Struktur und die einzelnen Teile werden/wurden neu erarbeitet.)

Weiter gibt es ein Projekt zur Umsetzung des Softwarekonzeptes, das mittlweile auch durch den Schweizer Konsumentenschutz gefördert wird. Wir diskutieren auf einer Discourse-Instanz auf allmende.io die Konzeption, die Entwicklung und unser weiteres vorgehen. Über einen Willkommens-Thread kann sich hier vorgestellt und anschließend auch sehr gerne eingebracht werden.

Discourse-Instanz

Bei dem Projekt handelt es sich um Freie Software. Es gibt damit weder die Möglichkeit der Gewinnerzielung noch eine Absicht hierzu. Für die Umsetzung sind wir auf der ständigen Suche nach Unterstützung für das Projekt – sei es durch Entwicklung, sei es durch Übersetzung, sei es durch öffentliche Kommunikation bzw. Vernetzungsarbeit, etc. Was es gerade konkret zu tun gibt, ist hier gesammelt:

Konkrete Unterstütztung gesucht

Die Texte unterliegen einer Creative Commons BY-NC-SA Lizenz. Teilen/verbreiten ist äußerst gerne gesehen und muss nicht nachgefragt werden.

Grafik (CC) des Titeldesigns: Mario Klingemann

Der Ausdehnungsdrang moderner Commons

Grundlagenarbeit zum zweiten Teil der Broschüre Das Kapital und die Commons und zum Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning.

Ausgehend davon, dass sich die innere Logik einer Gesellschaft nicht durch ihre Oberflächenerscheinungen beschreiben lässt, wurde eine allgemeine Formel des Commonings (gesellschaftliche Produktion nach Bedürfnisbefriedigung unter den Bedingungen von kollektiver Verfügung und Freiwilligkeit) erstellt und mit den in Kapitalismus aufheben beschriebenen Erkenntnissen von Stefan Meretz und Simon Sutterlütti abgeglichen. Der Artikel wurde zuerst auf keimform.de in fünf Teilen veröffentlicht und kann dort auch diskutiert werden.

Exposée/Inhaltsübersicht (pdf)

Volltext (pdf/odt)

Der Text unterliegt einer Creative Commons BY-NC-SA Lizenz. Teilen/verbreiten ist äußerst gerne gesehen und muss nicht nachgefragt werden.

Fotografie (CC): Magnus Jakobssen

Das Kapital und die Commons

32-seitige Einführung zum kapitalistischen Produktionsprozess nach Marx und zugleich theoretisches Rückgrat des Spielfilmprojektes Schwarz und Rot. Die wichtigsten Bewegungen innerhalb kapitalistischer Gesellschaften werden ohne Fremdwörter in leicht zugänglicher Weise dargestellt.

Erster Teil: Das Kapital (pdf/odt)

Der Text ist dafür konzipiert als Broschüre im öffentlichen Raum ausgelegt zu werden. Sie muss die Menschen erreichen, die meinen, nichts damit zu tun zu haben. Straßenbahnsitze und Kneipen sind in etwa gute Orte dafür. Kenntnisse über die verselbstständigten Zwänge und Bewegungen der kapitalistischen Produktionsweise können dabei helfen dem Rechtsruck entgegenzutreten. Wenn dir die Broschüre etwas gegeben hat, würde ich dich bitten, sie mehrfach und am besten langfristig auszudrucken und auszulegen.

Druckvorlagen: Broschüre / Vorderseiten / Rückseiten

Über die Texte der Ausdehnungsdrang moderner Commons und The Timeless Way of Re-Production wurde der größte Teil der Theorie zum noch kommenden zweiten Teil erabeitet. Der zweite Teil wird vermutlich erst 2021 erscheinen.

Der Text unterliegt einer Creative Commons BY-NC-SA Lizenz.

Fotografie (CC): Bernard Blanc

Serlo-ABC

Drehbuch. Narrative Didaktik, 12 Szenen.

Eine App soll Geflüchteten beim Erlernen des lateinischen Alphabetes unterstützen. Erste Dialoge wurden zu einer zusammenhängenden Erzählung verbunden. Neue Begriffe werden so in den Alltag integriert und für das Gedächtnis greifbar gemacht.

Regie führte Andreas Deininger. Produktion Ronnit Wilmersdörffer.

Viktor Sterns letzte Nacht

Kammerspiel, 20 Minuten. Ein Rätsel um das Verhältnis zweier Personen.

In Zeiten eines neu anbrechenden Propagandakrieges trifft der Autor Viktor Stern auf dem Weg in die Ukraine eine seiner Leserinnen. Als sie im Hotelzimmer schließlich meint seine Ehefrau zu sein, versucht er mit Hilfe einer Prostituierten ihrer Geschichte auf den Grund zu kommen.

Der Film entstand zur Zeit des Ukraine- Konfliktes und der damals herrschenden Propagandadebatte. Mit Michael Ihnow, Martina Ysker und Korinna Krauss. Gedreht wurde auf einer Sony FS7 von Dominik Lang.

 

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Die Konstruktion einer Erinnerung

„Die Konstruktion einer Erinnerung” verbindet die kognitive Neuropsychologie mit dem erzählerischen Film.

Wie kann man eine Information im Rahmen einer Filmszene so übermitteln, dass sie als Zuschauer/in auch erinnert werden und damit letztendlich gesellschaftlich wirken kann?

Die Konstruktion einer Erinnerung – Zusammenfassung

Das pdf ist eine Zusammenfassung. Die gesamte Arbeit kann per Mail erfragt werden.