Ein Softwarekonzept für transpersonales Commoning

Wie kann Commoning gesellschaftlich bestimmend werden? Über eine Auseinandersetzung mit „Kapitalismus aufheben“ (Sutterlütti/Meretz) wurde im „Ausdehnungsdrang moderner Commons“ als Grundvoraussetzung dafür auf die Entwicklung einer Plattform für transpersonales Commoning geschlossen, welche bestimmte Qualitäten beinhalten muss. Damit diese Möglichkeit realisiert werden kann, soll sich dieser Plattform jetzt schrittweise angenähert werden. Die Reihe richtet sich dabei vorrangig an Entwickler*innen und soll nicht nur das Programm umreißen, sondern auch den theoretischen Hintergrund verständlich machen, auf welchen sich die einzelnen Annäherungsschritte beziehen. Das Konzept wird dabei in Zusammenarbeit mit dem Entwickler Robert ausgearbeitet, welcher bereits das Freie-Software-Projekt „grouprise“ mitgegründet hat.

Teil 1: Grundlagen

Grafik (CC): Mario Klingemann

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Der Ausdehnungsdrang moderner Commons

Grundlagenarbeit zum zweiten Teil der Broschüre Das Kapital und die Commons. Ausgehend davon, dass sich die innere Logik einer Gesellschaft nicht durch ihre Oberflächenerscheinungen beschreiben lässt, wurde eine allgemeine Formel des Commonings (gesellschaftliche Produktion nach Bedürfnisbefriedigung unter den Bedingungen von kollektiver Verfügung und Freiwilligkeit) erstellt und mit den in „Kapitalismus aufheben“ beschriebenen Erkenntnissen von Stefan Meretz und Simon Sutterlütti abgeglichen. Der Artikel wurde zuerst auf keimform.de in fünf Teilen veröffentlicht und kann dort auch diskutiert werden.

Exposée/Inhaltsübersicht

Volltext

Fotografie (CC): Magnus Jakobssen

Das Kapital und die Commons

32-seitige Einführung zum kapitalistischen Produktionsprozess nach Marx und zugleich theoretisches Rückgrat des Spielfilmprojektes „Schwarz und Rot“. Die wichtigsten Bewegungen innerhalb kapitalistischer Gesellschaften werden ohne Fremdwörter in leicht zugänglicher Weise dargestellt.

Zusammen mit dem (kommenden) zweiten Teil zur Aufhebenung, steht der Text immer aktualisiert und als Druckvorlage auf archive.org zur freien Verfügung: https://archive.org/details/daskapitalunddiecommons

Fotografie (CC): Bernard Blanc

Serlo-ABC

Drehbuch. Narrative Didaktik, 12 Szenen.

Eine App soll Geflüchteten beim Erlernen des lateinischen Alphabetes unterstützen. Erste Dialoge wurden zu einer zusammenhängenden Erzählung verbunden. Neue Begriffe werden so in den Alltag integriert und für das Gedächtnis greifbar gemacht.

Regie führte Andreas Deininger. Produktion Ronnit Wilmersdörffer.

Viktor Sterns letzte Nacht

Kammerspiel, 20 Minuten. Ein Rätsel um das Verhältnis zweier Personen.

In Zeiten eines neu anbrechenden Propagandakrieges trifft der Autor Viktor Stern auf dem Weg in die Ukraine eine seiner Leserinnen. Als sie im Hotelzimmer schließlich meint seine Ehefrau zu sein, versucht er mit Hilfe einer Prostituierten ihrer Geschichte auf den Grund zu kommen.

Der Film entstand zur Zeit des Ukraine- Konfliktes und der damals herrschenden Propagandadebatte. Mit Michael Ihnow, Martina Ysker und Korinna Krauss. Gedreht wurde auf einer Sony FS7 von Dominik Lang.

 

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Die Konstruktion einer Erinnerung

„Die Konstruktion einer Erinnerung” verbindet die kognitive Neuropsychologie mit dem erzählerischen Film.

Wie kann man eine Information im Rahmen einer Filmszene so übermitteln, dass sie als Zuschauer/in auch erinnert werden und damit letztendlich gesellschaftlich wirken kann?

Die Konstruktion einer Erinnerung – Zusammenfassung

Das pdf ist eine Zusammenfassung. Die gesamte Arbeit kann per Mail erfragt werden.